Rodenkirchen 10

 

 

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Die AVUS wird Reichsautobahn

A115 Autobahn Berlin AVUS Zubringer 78

Ausgeschildert: Charlottenburg und AS Hüttenweg

A115 Autobahn Berlin AVUS Zubringer Hüttenweg 70

Anschlußstelle Hüttenweg Verzögerungsstreifen

A115 Autobahn Berlin AVUS Zubringer 79

Im Grunewald - Richtungsfahrbahn zum Berliner Ring

A115 Autobahn Berlin AVUS Zubringer  Spanische Allee  98

Anschlußstelle Hüttenweg - Blick nach Norden

Reichsautobahn Strecke 51I

Durch die OBR (Oberste Bauleitung Reichsautobahnen) Berlin wurde ab 1938 mit dem Bau des AVUS-Zubringers zwischen dem Berliner Ring und Nikolassee begonnen. Die damals als Strecke 51 (römisch) I bezeichnete Autobahn war eine von fünf geplanten Zubringern, aber der einzige in Angriff genommene und vollendete Autobahnzubringer in die damalige Reichshauptstadt.

A115 Autobahn Berlin AVUS Zubringer Hüttenweg 72

Unterführung Hüttenweg

A115 Autobahn Berlin AVUS Zubringer  Spanische Allee 105

Überführung Spanische Allee

A115 Autobahn Berlin AVUS Zubringer Hüttenweg 74

Anschlußstelle Hüttenweg - Beschleunigungsstreifen

A115 Autobahn Berlin AVUS Zubringer  Spanische Allee 107

AS Spanische Allee mit Überführung Rosemeyerweg

Die Erdbauarbeiten zum ersten Zubringer nach Berlin hinein liefen ab April 1938. Schon im Februar des folgenden Jahres wurde zwischen Zehlendorf und Drewitz der Deckenbau begonnen. Zwischen Spanische Allee und Zehlendorf fingen die Arbeiten im August 1938 an und im Juli 1939 wurde mit dem Bau der Fahrbahndecke begonnen.

A115 Karte Die Straße Regelquerschnitt

Beim Bau der Anschlußstelle Nikolassee verschwindet die alte Südkehre. An deren Stelle soll – nach Vorbild der Nordkurve - eine Südkurve errichtet werden. Die Erdarbeiten wurden schon begonnen, aufgrund der Kriegsentwicklungen die weiteren Arbeiten aber eingestellt. Der verbliebene Erdwall aus rund 300.000 Kubikmetern Bodenaushub bildete nach Einrichtung des US-amerikanischen Schießplatzes „Keergans Range“ den Kugelfang. Heute, aufgrund des starken Baumbewuchses, nur noch gezielt erkennbar, aber durch seine enorme Höhe dennoch beeindruckend. Reste versunkener Straßengeschichte.

Ersatzweise wurde nun die Motorradkurve am Hüttenweg als Südkehre verwendet, wodurch sich die Rennstrecke auf eine Länge von 8,3 Kilometer verkürzte.

Mit der Aufstufung der AVUS in das Netz der Reichsautobahnen zum 1.Dezember 1939 ging diese Straße endgültig in allgemeines Eigentum über und die Benutzungsgebühren entfielen komplett.

A115 B1 Zehlendorf AK Karte Die Straße

Gebaute Trasse und Planungsvariante (gestrichelt)

A115 Autobahn Berlin AVUS Zubringer Nikolassee 114

Anschlußstelle Spanische Allee
mit Beschilderung der Tank- und Rastanlage
 mit Motel Grunewald

Überführung Borussenstraße und S-Bahnlinie S7

A115 Autobahn Berlin AVUS Zubringer Nikolassee 111

Überführung S-Bahnlinie S1 und Alemannenstraße

Die Verkehrsfreigaben der neuen Reichsautobahn-Abschnitte zwischen Zehlendorf und Drewitz folgten am 23. September 1940, bzw. am 26. Juni 1941 zwischen AS Spanische Allee und Zehlendorf.

Bei Saarmund wurde ein provisorischer Stützpunkt für den Straßenbetriebsdienst errichtet, dessen Spuren sich in den Wirren der Zeiten verlieren.

A115 Avus Kradfahrer 1939 Apr 20 9

Zwei Kradfahrer üben 1939
auf der AVUS Nordkurve
(Bildrechte eAUTOBAHN)

A115 Autobahn Berlin AVUS Zubringer Nikolassee 115

Nikolassee

A115 Autobahn Berlin AVUS Zubringer Nikolassee 116

Nikolassee - Vorwegweiser AS Spanische Allee

A115 AVUS 1936 Pfingsten 10

Einfahrt zur Nordkurve ((Bildrechte eAUTOBAHN)

A115 Autobahn Berlin AVUS Zubringer Zehlendorf Kleeblatt 118

Am Kleeblatt Zehlendorf

Vergleiche:

AVUS (Automobil- Verkehrs- und Übungsstraße)

 

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