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Verkehrskameras

Verkehrskameras am Kölner Ring

Verkehrskameras am Aachener Kreuz

Verkehrskameras an der A 2 bei Dortmund

Verkehrskameras in Rheinland-Pfalz

Verkehrskameras von Hessen Mobil

Verkehrskameras der Straßenverkehrszentrale in Baden-Württemberg

Standortübersicht an Autobahnen und Bundestraßen

Verkehrskameras der ASFINAG in Österreich

Verkehrskameras der CITA in Luxemburg

Baukameras

Baukameras der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin:
Baustelle Autobahn 100 aus vier Perspektiven

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Besichtigung des Leitraumes der Verkehrsrechnerzentrale (Bild: Regierungspräsidium Stuttgart)

Verkehrsmanagement live:
Webcams jetzt auch an größeren Autobahnbaustellen

(MVI 30.11.2011) Bei seinem Besuch im Leitraum der Verkehrsrechnerzentrale bei der Landesstelle für Straßentechnik hat der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann am 30. November 2011 drei bundesweit einmalige mobile Baustellenwebcams in Betrieb genommen. „Wir tragen damit dem wachsenden Bedürfnis der Verkehrsteilnehmerinnen und –teilnehmer nach aktuellen Echtzeit-Informationen über die Verkehrssituation Rechnung“, sagte Hermann. Bisher stünden im Verkehrsinformationsportal der Straßenverkehrszentrale (www.svz-bw.de) 120 fest montierte Webcams an 62 ausgewählten Standorten mit hoher Verkehrsbelastung und entsprechend hoher Stauanfälligkeit zur Verfügung. Jetzt sei es allen auch möglich, die neu beschafften mobilen Webcams flexibel an größeren Baustellen einzusetzen, an denen häufig mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen sei. Zunächst werden die Webcams jetzt an den Baustellen der A 5 bei Baden-
Baden und bei Achern und an der A 8 bei Karlsbad eingesetzt.

„Aktuelle Echtzeit-Verkehrsinformationen sind ein sinnvoller Beitrag zur effizienten Nutzung von Straßen, denn damit wird es möglich, bei Stausituationen eine geplante Fahrt zu verschieben, eine andere Strecke zu wählen oder auf andere Verkehrsmittel umzusteigen“, sagte Hermann weiter. Die hohen und ständig steigenden Zugriffszahlen von derzeit 140.000 Nutzern pro Monat zeigten, dass hier ein großer Bedarf bestehe. Außerdem seien die Echtzeit-Bilder über die Verkehrssituation auch für die Polizei und den Rundfunk inzwischen zu einer wichtigen Informationsquelle geworden, weil dadurch die Staumeldungen zuverlässiger, genauer und aktueller werden. Auch der Straßenbetriebsdienst profitiere davon, zum Beispiel bei der Einsatzplanung im Winterdienst.

Nachdem in den letzen Jahren bereits knapp 2 Millionen Euro in die ortsfesten Webcams investiert wurden, habe man jetzt erstmalig in Deutschland eine mobile Version entwickelt, die je nach Bedarf umsetzbar ist. Rund 100.000 Euro seien für die drei angeschafften Exemplare ausgegeben worden. Die gute Resonanz bei den Nutzern zeige, dass dieses Geld im Hinblick auf eine effiziente und berechenbare Nutzung vorhandener Straßen gut angelegt sei. „Für ein intelligentes Verkehrsmanagement, mit dem die vorhandenen Kapazitäten bestmöglich ausgeschöpft werden, sind die Webcambilder neben dem Ausbau von Verkehrsbeeinflussungsanlagen ein wichtiger Baustein“, sagte der Verkehrsminister abschließend.

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Leitraum der Verkehrsrechnerzentrale (Bild: Regierungspräsidium Stuttgart)

BASt Autobahnbaustelle Beschleunigungsstreifen  17-2011

Das Foto zeigt eine Autobahnbaustelle.Webkameras können den Verkehrsfluss und
die Verkehrssicherheit in Arbeitsstellen verbessern (Foto: Tobias Volkenhoff, RWTH Aachen).

Webkameras beobachten Staus und Unfälle

(BASt 01.09.2011) Im hochbelasteten deutschen Autobahnnetz führen bereits kurzzeitige Störungen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Vor allem Arbeitsstellen längerer Dauer sind deshalb neuralgische Punkte auf Autobahnen. Ein Projekt des Landes Nordrhein-Westfalen, das von der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) wissenschaftlich begleitet und von der RWTH Aachen ausgewertet wurde, lieferte jetzt mit Hilfe von fest installierten Webkameras Hinweise zur Verbesserung des Verkehrsablaufs und der Verkehrssicherheit in Arbeitsstellen.

In einer etwa sechs Kilometer langen Arbeitsstelle auf der A1 zwischen Leverkusen und Dortmund wurden aus Straßenbaumitteln des Bundes 29 Videokameras platziert, die eine nahezu durchgängige Beobachtung des Straßenverkehrs in der Arbeitsstelle über einen Zeitraum von sechs Monaten ermöglichten. Das über 90.000 Stunden lange Videomaterial dient ausschließlich wissenschaftlichen Zwecken. Die Verkehrsbeobachtung ist datenschutzrechtlich unbedenklich, da die Qualität der erfassten Bilder ein Erkennen von Personen oder Fahrzeugkennzeichen nicht ermöglicht.

Die Auswertung der insgesamt 31 aufgezeichneten Unfälle bestätigte die Ergebnisse anderer Untersuchungen: In der Arbeitsstelle ereignen sich vergleichsweise weniger Unfälle mit Personenschaden, aber die Anzahl der Unfälle mit Sachschaden ist um ein Vielfaches höher als auf der freien Strecke. Die Hauptursachen für Unfälle waren beengte Platzverhältnisse mit wechselnder Linienführung innerhalb der Arbeitsstelle, Auffahrunfälle auf Stauenden bei hoher Geschwindigkeit wegen zu geringem Sicherheitsabstand und im Stau wegen mangelnder Aufmerksamkeit des Fahrers.

Die Hälfte der Staus wurde durch Überlastungen der Strecken aufgrund zu hoher Verkehrsmengen in der Baustelle verursacht. Innerhalb der Baustelle wurden bei Unfällen und Pannen wegen fehlendem Seitenstreifen vermehrt Fahrstreifenblockaden beobachtet. Daher waren etwa 30 Prozent aller Staus auf diese Störfälle zurückzuführen. Fahrstreifensperrungen innerhalb der Baustelle im Rahmen von zusätzlichen Tagesbaustellen waren für rund 20 Prozent der Staus verantwortlich.

Die Analyse der Stauereignisse und der Unfallhergänge ergab konkrete Hinweise für eine verbesserte Arbeitsstellengestaltung. So sollten Stellen, an denen Fahrstreifen verschwenkt werden, nicht mit anderen Punkten zusammentreffen, die ebenfalls die erhöhte Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer erfordern, wie die Änderung der Fahrstreifenbreite oder Bereiche mit großen Steigungen. Geschieht eine solche Überlagerung, sinkt an dieser Stelle die verkehrliche Leistungsfähigkeit erheblich. Überleitungen und Verschwenkungen sollten mit markierten Trennlinsen ausgebildet werden. Einfahrstreifen in Arbeitsstellen sollten möglichst lang gewählt, verlegte Behelfsausfahrten deutlich beschildert werden.

Im Ergebnis kann der Einsatz von Webkameras zur Beobachtung kritischer Bereiche in hochbelasteten Arbeitsstellen eine sinnvolle Erweiterung des bestehenden Baustellenmanagements darstellen. Weitergehende Einsatzmöglichkeiten für die Aufgaben des Störfallmanagements und der Verkehrsinformation sind denkbar.

Verkehrsinformation mit Autobahn-Webcams

(UNV 19.05.2010) Umwelt- und Verkehrsministerin Tanja Gönner teilte am 19. Mai 2010 in Stuttgart mit: "Die zweite Ausbaustufe der Autobahn-Webcams mit weiteren 67 Kameras steht zur Verfügung. Rechtzeitig zum Reisewochenende an Pfingsten." Damit werde die Verkehrsinformation mit Autobahn-Webcams noch attraktiver. Die Realisierung dieser zweiten Ausbaustufe sei dank des guten Projektmanagements der Landesstelle für Straßentechnik in Zusammenarbeit mit den Regierungspräsidien innerhalb eines relativ engen Zeitplans gelungen. Das Ergebnis könne sich auch im bundesweiten Vergleich sehen lassen und biete den Autofahrern ein attraktives Informationsangebot für eine verbesserte Planung und Berechenbarkeit ihrer Fahrt auf baden-württembergischen Autobahnen. Das Angebot steht auf dem zentralen Straßenverkehrsinformationsportal des Landes unter www.svz-bw.de zur Verfügung.

Das seit Mitte 2009 bestehende Angebot von 14 Webcams, die überwiegend an den Autobahnen im Großraum Stuttgart stehen, sei jetzt in der zweiten Ausbaustufe mit weiteren Standorten an baden-württembergischen Autobahnen ergänzt worden. Die Kameras wurden an verkehrswichtigen Standorten, die von einer hohen Stauwahrscheinlichkeit geprägt sind, aufgebaut. Damit sind jetzt insgesamt 81 aktuelle Webcambilder abrufbar. "Die Verbesserung der Straßenverkehrsinformation ist dem Land ein wichtiges Anliegen und wir wollen auf diesem Gebiet in naher Zukunft weitere Angebote schaffen, zum Beispiel eine aktuelle Kartendarstellung der Verkehrslage auf Autobahnen", so Gönner. Eine gute Straßenverkehrsinformation könne dazu beitragen, dass Belastungsspitzen auf dem Straßennetz entzerrt werden, indem der gut informierte Autofahrer seine Fahrt zeitlich oder räumlich verschiebe oder für bestimmte Fahrten auf öffentliche Verkehrsmittel umsteige. Deshalb seien die insgesamt zwei Millionen Euro für das gesamte Programm für Webcams an Autobahnen gut angelegt.

Bei der zweiten Ausbaustufe ist die Übersichtlichkeit und die Handhabung der Webcambilder durch eine neue Kartendarstellung deutlich verbessert worden. Die Kamerastandorte können jetzt über eine Übersichtskarte für ganz Baden-Württemberg und über Detailkarten der Ballungsräume angesteuert werden. Außerdem wurden die technischen Voraussetzungen geschaffen, dass jetzt auch Nutzer von mobilen Endgeräten auf das Informationsangebot zugreifen können. Es ist geplant, dass möglichst noch in diesem Jahr die dritte und vorläufig letzte Ausbaustufe mit weiteren 32 Kameras in Betrieb gehen kann.

 

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