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Mehr Verkehrssicherheit auf Autobahnen
Warnungen vor Baustellen über CB-Funk

Kehrmaschine 9190

Links oben montiert - der neue Warnsender

Kanal  9 Deutsch
Kanal 10 Tschechisch
Kanal 12 Litauisch
Kanal 15 Russisch
Kanal 19 Englisch
Kanal 21 Türkisch
Kanal 28 Polnisch

Einfache Handhabung nach Einweisung durch den Leiter der Autobahnmeisterei Geiselwind Ambros Eigenschenk.
Bei dieser AM wurde die Möglichkeit der Warnung über CB- Funk entdeckt und getestet. Der Leiter der AM (Mitte) führt Bundesminister Dr.Peter Ramsauer (r.) u. Straßen.NRW-Chef Winfried Pudenz (l.) das System persönlich vor.
An der Sicherungstafel ist der Warnsenders
ebenfalls links oben befestigt

Ambros Eigenschenk 9265

(straßen.nrw 07.04.2010) Die Verkehrsminister von Bund und Land, Dr. Peter Ramsauer und Lutz Lienenkämper, haben ein zusätzliches Sicherungssystem für Autobahnbaustellen vorgestellt. Es basiert auf CB-Funk-Sendern, die von mobilen Absicherungstafeln, von Arbeitsgeräten wie Kehrmaschinen und Streckenkontrollfahrzeugen oder von Leitkegeln in mehreren Sprachen die Warnung "Achtung Gefahrenstelle" ausstrahlen.

Das Warnsystem richtet sich vor allem an LKW-Fahrer. Die Warnung wird empfangen von Fahrzeugen, die mit CB-Funk ausgerüstet sind und ihn eingeschaltet haben. Sie erfolgt auf unterschiedlichen Kanälen in verschiedenen Sprachen (deutsch, englisch, polnisch, russisch, litauisch, türkisch, tschechisch). Die Sender haben eine kurze Reichweite von ca. 350 Metern, erreichen also Fahrzeugführer kurz vor der Gefahrenstelle. Sie werden verkehrsabhängig gesteuert. Bei einer Geschwindigkeit unter 30 Stundenkilometer schalten sie sich ab.

"Unser Ziel ist mehr Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer und für die Beschäftigten der Autobahnmeistereien. Sie machen oft einen lebensgefährlichen Job", sagte Dr. Ramsauer bei der Vorstellung des neuen Systems. Der Bundesverkehrsminister lobte die Erfindung, die zuerst in einem Pilotprojekt im Bereich der Autobahndirektion Nordbayern erprobt worden war. "Der CB-Funk ist ein sehr geeignetes Instrument, um speziell LKW-Fahrer vor Gefahrenstellen zu warnen."
Landesverkehrsminister Lutz Lienenkämper betonte: "In fast jeder Woche werden auf unseren Autobahnen Sicherungsanhänger zerstört, die mit Blinklichtern auf die Tagesbaustellen hinweisen. Dabei bleibt es nicht immer beim Sachschaden: Leider werden oft auch Menschen verletzt, zum Teil schwer. Ich freue mich, dass wir das neue Warnsystem als erstes Bundesland flächendeckend einführen." Winfried Pudenz, Hauptgeschäftsführer von Straßen.NRW, zeigte sich überzeugt, dass die LKW-Fahrer das zusätzliche Instrument nutzen werden.

Insgesamt hat Straßen.NRW 233 Funkwarnsender angeschafft. Die Beschaffung und Montage der Sender hat
640.000 Euro gekostet, die aus Mitteln des Bundes bezahlt wurden.

CB-Funk ist unter LKW-Fahrern immer noch weit verbreitet. Nach einer Stichprobe, die Straßen.NRW beauftragt hat, waren 75% der LKW entsprechend ausgestattet. Je nach Herkunft gab es erhebliche Unterschiede: 96% der polnischen LKW, 74 % der niederländischen LKW und 65 % der deutschen LKW hatten CB-Funk. Von den damit ausgerüsteten LKW hatten durchschnittlich 70 Prozent der Fahrer den CB-Funk während der Fahrt eingeschaltet.

Der LKW- und Schwerlastverkehr hat auf den Autobahnen in Nordrhein-Westfalen in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Tagesbaustellen im Verkehrsraum, zum Beispiel für Reparaturen, Wartungs- und Reinigungsarbeiten, sind für die beteiligten Straßenwärter und Mitarbeiter von Firmen sehr gefährlich. LKW-Fahrer übersehen manchmal bei enger Kolonnenfahrt die Warnhinweise.

Ramsauer Lienenkämper Verkehrsminmister 9241

Gut gelaunte Verkehrsminister unter sich:
Dr. Peter Ramsauer und Lutz Lienenkemper

Dr Peter Ramsauer 9263

Die “Chefin” ruft an - nicht Kanzlerin Angela Merkel sondern Frau Ramsauer am Mobiltelephon

Autobahndirektion Nordbayern 9202

Fahrzeug der Autobahndirektion Nordbayern
(ABDNB) zu Besuch im Rheinland

Verkehrsminister als LKW-Fahrer9250

Wie hört sich die Warndurchsage in der Fahrerkabine an? Dr. Peter Ramsauer und Lutz Lienenkemper

(eA 07.04.2010) Bundesminister Dr. Peter Ramsauer reiste zu einer Woche im Bonner Dienstsitz mit dem eigenen PKW an. Er befuhr ab dem Chiemgau A 8, A 99, A 8, A 81, A 6, A 61 und A 556 bis Bonn. Dabei hat er zahlreiche “Engstellen” und Baumaßnahmen als Fahrer spüren können. Wie der Minister sagte, war er als “Fahrende Selbsterfahrungsgruppe” unterwegs.

Sein Ziel: NULL Verkehrstote! Diesem Ziel ein wenig näher zu kommen war auch Sinn und Zweck dieser Veranstaltung. Gerade LKW verursachen schwere Schäden beim Aufprall auf Stauenden. Die Autobahnmeistereien verlieren im Jahr weit mehr als 200 Sicherungstafeln durch Unfälle.

Pudenz Ramsauer Lienenkämper 9226

Auch auf Leitkegeln läßt sich das
neue Warnsystem einbauen

Straßen NRW 9203

Großer Medienandrang bei der Ankunft der beiden Minister an der T+R Ohligser Heide (A 3)

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