Rodenkirchen 10

 

 

 

A 40  Nachrüstung des Tunnels Ruhrschnellweg

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Ein umfangreiche Information der Öffentlichkeit und ein ausgefeiltes Umleitungskonzept halfen Staus zu vermeiden

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Das Westportal

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Das Ostportal

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Das Baubüro auf der Richtungsfahrbahn Duisburg

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Hinweis für die Kraftfahrer

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3 statt 24

In der Nacht vom Freitag den 6. auf Samstag den 7.Juli 2012 wurde die Bundesautobahn A 40, der Ruhrschnellweg, mitten in Essen für drei Monate, bis voraussichtlich Sonntag 30.September, vollgesperrt. Die Richtungsfahrbahn Dortmund ist von der Anschlußstelle (AS) Essen-Zentrum bis zur AS Essen-Huttrop gesperrt und der Verkehr in Fahrtrichtung Duisburg wird im Autobahndreieck Essen-Ost auf die A 52 geleitet. Die erste Möglichkeit zur Auffahrt bietet sich an der AS Essen-Zentrum.

Anstatt 24 Monate lang immer wieder Verkehrseinschränkungen, Teil- und Vollsperrung durchzuführen, hat sich der Landesbetrieb Straßenbau NRW entschlossen, diese unumgänglichen Sanierungsarbeiten in einer zusammengefassten Aktion zu erledigen. Eine derartige Maßnahme ist bundesweit bisher einzigartig. Die Investitionssumme für alle Baumaßnahmen liegt bei rund 16 Millionen euro.

Eine der vielen Maßnahmen ist die hier im Bild gezeigt Nachrüstung und Sanierung des Tunnels Ruhrschnellweg.

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Einfahrtbereich des Ostportals

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Zu klein und unbeleuchtet: Hinweis zum Notausgang

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Ist bewährt und bleibt - die Betriebskilometrierung

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Die bisherigen Notausgänge sind zu schmal und werden erweitert

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Blick in den Versorgungsgang

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Materiallager in der Südröhre

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Arbeiten am Westportal

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Erneuerung der Beleuchtungssysteme

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Schweißarbeiten vor dem Abtransport

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Erneuerung der Entwässerungsrinne

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Ausbau des alten Notrufsystems

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Nicht mehr zeitgemäße Hinweise zur Fluchrichtung

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Einteilung des Tunnels in Brandabschnitte (BA)

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Vorbereitete Bohrlöcher zur Vergrößerung der Notausgänge

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Alle Leitungen werden erneuert

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Die Ruhe vor dem Sturm in diesem Abschnitt

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Blick Richtung Dortmund

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Ausbau der bisherigen Entwässerungsrohre

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Einbau neuer Halterungen an der Tunneldecke

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Flackern der Rundumleuchten an den Baufahrzeugen

Nahezu das gesamte Innenleben des 1970 eröffneten Tunnels wird erneuert und auf die, seit den Tunnelbränden in den Alpen, wesentlich verschärften Sicherheitsstandards gebracht. In die Sicherheit und Zukunft des Tunnels Ruhrschnellweg werden rund 7,8 Millionen euro investiert.

Anstatt einzelner Lampen werden komplette Lichtbänder mit feuersicheren Leitungen eingebaut. Bei der Einfahrt und vor der Ausfahrt in die Tunnelröhre, werden diese bei Tag stärker als in der Tunnelmitte leuchten, um den Verkehrsteilnehmern in einem Adaptionsabschnitt einen sanfteren Übergang vom Hellen ins Dunkle und umgekehrt zu ermöglichen.
Bei Ausfall der Stromzufuhr kann die Beleuchtung durch in der Schaltzentrale neu installiert Batterien bis zu 60 Minuten aufrecht erhalten werden.

Das Entwässerungssystem wird komplett erneuert und erweitert. Ebenso wird eine Feuerlöschleitung neu verlegt und die Feuerlöschkästen modernisiert. Gleiches gilt für alle Kabelrinnen und Revisionsschächte.

Zukünftig wird im Tunnel auch eine neue CO2 Meßanlage eingebaut und die Lüftungstechnik ausgetauscht. Aufgrund der oberirdischen Bebauung sind manche Abluftschächte verwinkelt.

Notrufnischen werden vergrößert und Notrufsysteme mit aktueller Technik eingebaut. Ganz neu wird eine Verkehrsbeeinflussungsanlage. An beiden Tunneleinfahrten werden Sperranlagen installiert, welche den nachfließenden Verkehr im Notfall aufhalten sollen. Der Tunnelleitzentrale werden weitere Überwachungs- und Steuerungsmöglichkeiten installiert.

Aus Sicherheitsgründen werden auch die bisherigen Galerien am Ostportal durch Betonwände verschlossen. Außerhalb des Bauwerks wird am Ostportal auch eine neue Mittelstreifenüberfahrt für Notfälle eingerichtet.

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Die unterirdische Schaltzentrale

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Die zu schließende Galerie am Ostportal

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Schalwände werden eingesetzt

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Die Betonpumpe im Einsatz

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Neue zusätzliche Schaltkästen

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Viel Arbeit für die Eisenbieger

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Im Vordergrund die schon betonierte Schutzwand

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Weitere Betonmischer sind schon unterwegs

Wir danken den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
des Landesbetriebes Straßen.NRW für die freundliche Unterstützung.

Vergleiche:

A 40 Ruhrschnellweg Venlo - Dortmund

Weitere Informationen:

Straßen.NRW.de Vollsperrung der A 40 in Essen - 3 statt 24 Monate Bauzeit

Straßen.NRW.de Tunnelsicherheit in Nordrhein-Westfalen

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