Rodenkirchen 10

 

 

 

A 40 Venlo - Dortmund

A 40 B 1 Ruhrschnellweg Rheinbrücke 030

Die Rheinbrücke Neuenkamp (Länge 777m)

Autobahnkreuz Kaiserberg 37

Auf dem Weg zum Kreuz Kaiserberg (A 3; km 42,6)

Der „Ruhrschnellweg“ geht im wesentlichem auf den historischen Hellweg zurück. Der Hellweg war, seit dem Mittelalter teilweise gepflastert, eine ‚Fernstraße‘ zwischen Rhein und Elbe. Zahlreiche Straßen in den durchquerten Orten tragen auch heute noch diesen Straßennamen.

Das Ruhrgebiet war und ist eines der wichtigsten Wirtschaftsgebiete Deutschlands und Europas. Diese Straße trug wesentlich dazu bei, die ökonomische Dynamik dieses industriellen Kerngebietes zu beschleunigen.

Die schon in den 1930er Jahren gebaute Reichsautobahn Berlin - Ruhrgebiet (Oberhausen) – Köln, (heute Bundesautobahnen A 2 und A 3) und die begonnene ‚Ruhrtangente’ (heute A 1) umschlossen schon früh das Ruhrgebiet in einem Dreieck. Mitten durch führte jedoch nur der „Ruhrschnellweg“.

Durch den am 5. Mai 1920 gebildeten Kommunalverband wurde das regionale Straßennetz neu geordnet. Wichtigstes Bauvorhaben war der Ausbau des nun so bezeichneten Ruhrschnellweges.

Hierbei stellten die dichte Bebauung, zahlreiche kreuzende Straßen und Eisenbahnen und eine Vielzahl von Versorgungsleitungen besondere Herausforderungen an die Planung und Bauvorbereitung und Bauausführung. In Essen mußte zudem noch eine doppelgleisige Straßenbahnlinie im Trassenverlauf mit gebaut werden.
Es entstand in sieben Jahren eine dreispurige Fahrbahn mit 9,0 m Breite und seitlichen Geh- und Radfahrwegen, die 1935 dem Verkehr übergeben werden konnte – und eine Kreuzung mit Lichtzeichenanlage. Kurz danach gab es schon die ersten Überlegungen den Querschnitt zu verbreitern.

Seit 1932 gehörte das Stück zwischen Mülheim/Ruhr und Unna mit zur ‚Reichsstraße 1’, die im gesamten von Aachen bis Eydtkuhnen in Ostpreußen verlief. 1949 wurde die R 1 in der neu gegründeten Bundesrepublik und dem Westteil von Berlin zur Bundesstraße 1 und in der DDR zur Fernstraße 1.

A 40 B 1 Ruhrschnellweg Hardenbergbrücke 8 A 40 B 1 Ruhrschnellweg Hardenbergbrücke 18

Die neue Hardenbergbrücke in Mülheim/Ruhr (Länge 170m; km 53)

A 40 B 1 Ruhrschnellweg Hardenbergbrücke 1916 A 40 B 1 Ruhrschnellweg Hardenbergbrücke 35

(rechts und unten) Überbleibsel der alten Hardenbergbrücke in Mülheim/Ruhr

A 40 B 1 Ruhrschnellweg Hardenbergbrücke 30 A 40 B 1 Ruhrschnellweg Hardenbergbrücke 25
A40 B1 Ruhrschnellweg  Essen-Frohnhasusen 04_1 A40 B1 Ruhrschnellweg  Frohnhausen 3330

Vor und während der Umgestaltung zum “Rahnschnellweg” in Essen-Frohnhausen

A 40 B 1 Ruhrschnellweg Essen 15 A 40 B 1 Ruhrschnellweg Frohnhausen 17

Die Verkehrsbelastung lag in den 1950er Jahren im Raum Bochum bei 25.000 – 30.000 Fahrzeugen am Tag (nach der Jahrtausendwende stieg sie auf über 100.000), während auf der etwa 10 km nördlich gelegenen A 2 damals nur etwa 20.000 Fahrzeuge verkehrten. Die Straße nahm nicht nur den Städte verbindenden Verkehr auf, sondern zog auch den Fernverkehr unserer westlichen Nachbarländer an.

Der Ruhrschnellweg wurde seit 1954 autobahnähnlich, mit zwei getrennten Richtungsfahrbahnen, plankreuzungs- und anbaufrei ausgebaut und mit besonderen Anschlußstellen für den auf- und abfahrenden Verkehr versehen. Von Duisburg bis Essen wurde noch die damalige Bundesstraße 60 in dieses Vorhaben einbezogen. Als Entwurfsgeschwindigkeit waren 80 km/h vorgesehen.
In vielen Abschnitten mußte dieser Verkehrsweg allerdings in völlig neuer Lage errichtet werden. Andere Bereiche wurden 6-7m abgesenkt. Neben den üblichen Baumaßnahmen an Erdbewegungen, Bodenstabilisierungen, verlegen von Versorgungsleitungen aller Art, Fahrbahnunterbau, Fahrbahndecke und zahllosen Brückenbauwerken mußten beim Ausbau aber auch Dutzende Häuser abgerissen werden und für Hunderte Familien Ersatzwohnraum beschafft werden.
Geh- und Radfahrwege wurden ebenso teilweise wieder errichtet, aber schon ab 1967 aufgrund geringer Benutzung zugunsten breiterer Fahrbahnen wieder zurückgebaut.
Großer Wert wurde auch auf die landschaftliche Anpassung gelegt, so daß selbst heute noch der Kraftfahrer an vielen Stellen nicht meint mitten in einer Industrieregion zu sein.

In Essen wurde die Straßenbahntrasse in einen verbreiterten Mittelstreifen verlegt, der zum Teil heute noch in Betrieb ist und Richtung Kray als Bustrasse (Spurbus) genutzt wird. In der Innenstadt verläuft der Ruhrschnellweg in einem Tunnel der 1970 eingeweiht wurde.

Im Dezember 1970 wurde bei Duisburg-Neuenkamp eine neue Rheinbrücke fertiggestellt und der Ruhrschnellweg somit bis Moers verlängert.

A 40 B 1 Ruhrschnellweg Spurbus 17 A 40 B 1 Ruhrschnellweg  Spurbus 20

Zufahrt zur Spurbustrasse in Essen-Huttrop, Steeler Straße

A 40 B 1 Ruhrschnellweg Huttrop 8_5

Richtungsfahrbahn Duisburg - Abfahrt Huttrop

A 40 B 1 Ruhrschnellweg  Spurbus 85

Spurbustrasse und AS Huttrop

A40 B1 Ruhrschnellweg Spurbus 074

Spurbushaltestellen in Essen-Frillendorf

A 40 B 1 Ruhrschnellweg Spurbuis 12_9

Spurbustrasse in Essen-Huttrop

A40 B1 Ruhrschnellweg Essen-Kray

Die alte Reichsstraße 1 ín Essen-Frillendorf

A 40 B 1 Ruhrschnellweg Essen-Kray

Historischer Trassenverlauf ín Essen-Kray

Am 1. Januar 1977 wurde aus Teilen der Bundesstraßen 1 und 60 die Bundesautobahn A 430.

Die Beschilderung blieb jedoch noch lange Zeit in ‚bundesstraßengelb‘. Mit der Einführung der blauen Autobahnbeschilderung wurden auch die Namen vieler Anschlußstellen geändert.

Mit Einführung der durchlaufenden Numerierung für Knotenpunkte auf allen Bundesautobahnen im Jahre 1992 erfolgte die Umbenennung des Ruhrschnellweges in A 40. Gleichzeitig wurde im Raum Bochum ein weiterer Streckenabschnitt zur Autobahn aufgestuft. Da bei der Knotenpunktnumerierung Überlappungen von Autobahnen vermieden werden sollten, (in diesem Fall A 2 und A 3 zwischen den Autobahnkreuzen Oberhausen und Kaiserberg) wurde der Abschnitt vom Grenzübergang beim niederländischen Venlo bis zum Kreuz Kaiserberg mit zur A 40 eingegliedert.

Die Bezeichnung A 40 war ursprünglich für den nie gebauten ‚Lippeschnellweg‘ vorgesehen. Dieser sollte neben dem, Emscherschnellweg‘ (A 42) eine zusätzliche, leistungsfähige Ost-West-Verbindung für den zwischen örtlichen Verkehr des nördliche Ruhrgebietes darstellen.

Aufgrund der hohen Belastung der Straße, insbesondere auch der zahlreichen, kurz aufeinander folgenden Knotenpunkte, kommt es nicht nur im Berufsverkehr immer wieder zu Stauungen. Von der Bevölkerung wird daher die A 40 auch als „Ruhrschleichweg“ oder „längster Parkplatz des Ruhrgebietes“ bezeichnet.

Um den Verkehr flüssiger zu leiten, wird von der Stadtgrenze Essen/Gelsenkirchen bis zur derzeitigen Anschlußstelle Bochum-Stahlhausen die A 40 zwischen 2007 und 2012 6-streifig ausgebaut.

A40 B1 Ruhrschnellweg  Bahnlinie 19_16 A40 B1 Ruhrschnellweg  Bochum 4_1

Brücke der Werksbahn “Carolinienglück” in Bochum zwischen Stahlhausen und Hamme

A 40 B 1 Ruhrschnellweg  Bochum 28_25
A 40 B 1 Ruhrschnellweg  Tankstelle 37

Tankstelle Darpe Straße (wird geschlossen)

A 40 B 1 Ruhrschnellweg  Eisenbahnbrücke 14_11
A430 R1 Ruhrschnellweg Bochum-Wattenscheid

Die alte Straßenverlauf der “1” ím Raum Wattenscheid

Die Betriebskilometrierung der heutigen A 40 beginnt an der niederländischen Grenze bei Straelen mit Kilometer 0,0, aufsteigenden in östliche Richtung. An der Verwaltungsgrenze zwischen den ehemaligen Landschaftsverbänden Rheinland und Westfalen-Lippe gibt es einen Kilometrierungssprung von 67,6 auf 0,0. Auch im westfälischen wird weiter aufsteigenden in östliche Richtung kilometriert. Bei Kilometer 21,3 ging bis 2009 die A 40 in die B 1 über. Durch den sechsstreifigen Ausbau der B 1 zur A 40 bis zur Schnettkerbrücke liegt der Übegang ab 2009 bei km 25. Die Fortführung der B1 als Autobahn bei Holzwickede ist schon die A 44.

A 40 B 1 Ruhrschnellweg Betrriebskilometer 30

Grenze der ehemaligen Landschaftsverbände

A 40 B 1 Ruhrschnellweg Dortmund 3835

Im Raum Dortmund bisher noch Bundesstraße 1

B1 Westfalendamm Dortmund 59

In Dortmund Rheinland- und Westfalendamm

A 40 B 1 Ruhrschnellweg  Dortmund Tankstelle 31

Tankstelle bei Dortmund-Sölde

Weitere Informationen:

A 40 Still-Leben

A 40 >Rahnschnellweg< in Essen

A 40 WM-Haus

A 40 Bochum-Stahlhausen Von der Anschlußstelle zum Autobahnkreuz

A 40 Tankstelle Wattenscheider Straße

A 40 Autobahnkirche RUHR Bochum-Hamme

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