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32. Internationale Arbeitstagung Brücken- und Ingenieurbau vom 27. - 29. April 2010 in Köln

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(eA 30.04.2010) Die Abteilung Brücken- und Ingenieurbau des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hatte zu dieser Arbeitstagung geladen. Unterstütz wurde sie bei dieser Veranstaltung u.a. von der Abteilung Straßeninfrastruktur und Straßenverkehr des Ministeriums für Bauen und Verkehr des Landes NRW und dem Landesbetrieb Straßen.NRW.

In der Rheinmetropole konnten Damen und Herren aus 13 Nationen zum Erfahrungsaustausch begrüßt werden. Von den 170 Teilnehmern kamen 40 aus dem europäischen Ausland. Daher wurde die Tagung erstmals zweisprachig abgehalten. Im bewährten Zweijahres Turnus findet diese Fachveranstaltung bereits seit 1970 statt.

Begrüßt wurden die Gäste durch den Verkehrsminister des Landes NRW Lutz Lienenkämper und den Leitern der Veranstaltung Prof.Dr.Dr.E.h.Kunz und Ministerialrat Joachim Naumann, beide vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.

Minister Lienenkämper erinnerte in seinen Begrüßungsworten an die vielfältige Verkehrsgeschichte des Rhein-Ruhr- Raumes. Unter anderem hob er die bis heute anhaltende Bedeutung der Heerwege der römischen Besatzungsmacht, den mittelalterlichen Hellweg und die zahlreichen Straßenbauten der beginnenden Industrialisierung des 19 Jahrhunderts hervor. Gerade in seiner Geburtsstadt Köln seien Brücken etwas verbindendes und gleichzeitig auch für ihn etwas faszinierendes.

Die Teilnehmer der Tagung sehen den Brückenbau vor neuen Herausforderungen. Die ständig steigende Anzahl von genehmigten Schwertransporten, der immer stärkere Anteil von Lkw-Verkehr, die Höherstufung der Gesamtgewichte von Lkw, die darüber hinausgehende häufige Überladung der Lastkraftwagen haben verschiedene Auswirkungen auf die Brückenbauwerke.
Die einzelnen Fachvorträge, auch von Referenten aus vielen Nachbarländern, gingen auf diese Problematik ein und untersuchten die Folgerungen daraus. Ebenso wurden interessante Neubauten vorgestellt.

Joachim Naumann führte aus: „Aktuell gehören zum Bestand der Brücken in Bundesfernstraßen, für die der Bund als Baulastträger zuständig ist, insgesamt 38.066 Bauwerke mit einer Gesamtfläche von 28,97 Mio. m2 und einer Gesamtlänge von 1.996 km, was etwa der zweifachen Entfernung zwischen Flensburg und München entspricht. Das Anlagevermögen dieser Bauwerke beträgt rund 50 Mrd. €. Beton- und Spannbetonbrücken haben dabei mit 87 % den weitaus größten Anteil am Gesamtbestand, während Stahl- und Stahlverbundbrücken nur einen Anteil von rund 12 % haben.“

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Straßen.NRW präsentiert herausragende Baumaßnahmen sehr detailiert, mit zahlreichen Informationen und Abbildungen auf zahlreichen Schautafeln, von den eine kleine Auswahl einen Eindruck wiedergeben sollen

Weitere Informationen:

BRUECKENBAUEN.nrw.de

Einzelberichte (Auswahl):

A 60 B 50 Planung und Ausschreibung des Hochmoselübergangs bei Ürzig

M 0 Budapester Autobahnring

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